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Die Emile Montessorischule München Südost wurde in das Netzwerk der CLUB OF ROME Schulen aufgenommen

 

Neubiberg bei München, 29. Juni 2017 Der Verbund der Emile Montessorischulen München Südost wurde als erste bayrische Schule in das Netzwerk der CLUB OF ROME SCHULEN aufgenommen. Vor gut einem Jahr hatte sich die Schule beim CLUB OF ROME Schulnetzwerk beworben. Mit ihrem ausgesprochen lebendigen Schulleben, ihrer ganzheitlichen und wertschätzenden Kultur des Lernens und Lebens an der Schule aber auch mit dem hohen Engagement im Kollegium und dem besonderen Fokus auf Bildung für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung konnte die Schule das Leitungsteam des CLUB OF ROME Schulnetzwerks überzeugen.

 

„An dieser Schule wird täglich großartiges geleistet, Lernräume geschaffen, die den Horizont erweitern und die Schülerinnen und Schüler Selbstwirksamkeit erfahren lassen“, so begründete die Netzwerkkoordinatorin Eiken Prinz die Entscheidung der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, die Montessorischule in München-Neubiberg aufzunehmen und das 2004 gegründete Netzwerk erstmals zu erweitern.

 

Festakt mit Gesang und Projektvorstellungen durch engagierte Schüler*inenn an der Emile-Montessori Schule und einem Vortrag von Andreas Huber (CLUB OF ROME)

 

Auf der abendlichen Festveranstaltung am 29. 06. 2017 wurde die Schule feierlich als "CLUB OF ROME Schule in Gründung" zertifiziert und ist damit dem Schulnetzwerk offiziell beigetreten. Die rund 100 Gäste feierten das Engagement von Schüler*innen und Lehrkräften mit Musik, Projektvorstellungen und einem Festvortrag von Andreas Huber, CLUB OF ROME Mitglied und Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME.  Er füllte an dem Abend den Leitsatz „Global denken – lokal handeln“ für die Anwesenden mit Leben und brachte die Zuhörer*innen mit einem Blick auf unsere täglichen Entscheidungen und ihre Auswirkungen im rahmen globaler Zusammenhänge ins Überlegen. Wir Erwachsenen werden uns fragen lassen müssen, ob wir zu denen gehörten, die „Veränderer“ oder „Verhinderer“ waren! So sind es doch unsere Lebensweise und unser CO2 Ausstoß, die Klimaveränderungen rund um den Globus bedingen, die Dürre, Hunger, Kriege und Leid auslösen und letztlich Menschen zu Klimaflüchtlingen machen, die wiederum hier Schutz suchen müssen. "Wir können und sollten die ersten sein, die mit neuen, wirklich wirksamen Beispielen für eine lebenswerte Zukunft vorangehen" so Huber.

 

Besonders bunt gestalteten die Schülerinnen und Schüler den Abend, indem sie unterschiedliche Projekte vorstellten, in denen sie sich ganz im Sinne der CLUB OF ROME - Bildungsidee im sozialen oder ökologischen Bereich engagieren.

                              

                        We4Tree-Projekt an der Emile, Schüler*innen aktiv: Bäume pflanzen, Fahrradfahren und Klimakampgnen

Die Schülerinnen Tessa und Frieda vertraten gemeinsam mit Mitschüler*innen das Umweltprojekt „We4tree“ der Schule. Neben der Herausgabe von Umwelttipps und Aktionen wie der Umweltinfos für Autofahrer*innen an der nahegelegenen Bahnschranke, haben sich die Schüler*innen zum Ziel gesetzt, 150 Bäume pro Gruppenmitglied zu pflanzen, sowie den Recyclinganteil der Schulmaterialien zu erhöhen. Neues Projekt ist die Aktion „Emile radelt“ - eine Radfahraktion, die Schüler, Eltern und Lehrer auf das Fahrrad bringen soll, um CO2 zu sparen. In Verhandlungen mit der Schulleiterin setzen die jungen Aktivisten durch, dass Schüler mit einem Anfahrtsweg über 10 km 30 Minuten später zur Schule kommen dürfen. Wie bei großen Gipfeltreffen ist auch hier der Klimaschutz Verhandlungssache! Schulleiterin Angelika Bachmann gibt sich an dieser Stelle gerne geschlagen und ist stolz auf soviel Engagement: „Mit den Energiescouts, dem Projekt „Flüchtlinge willkommen“, einem schulweiten Projekt zum Thema Energie und vielem mehr“ ist das Thema Nachhaltigkeit immer wieder im Schulalltag verankert. „Die Kunst ist, die Lehrplanthemen anhand praktischer Beispiele aufzugreifen und damit erlebbar und interessant für die Schüler werden zu lassen“.

 

Die Schüler*innen dürfen sich künftig auf Netzwerktreffen in Hamburg, gemeinsame Projekte und Austausch mit anderen Schulen und Unterstützung durch Fachleute aus vielen Bereichen freuen.

 

 

 

 

                                                             Strampeln für Strom - E. Prinz auf dem Energierad der klimaScouts

 

 

Als Unterstützer für dieses Engagement rund um die Projekte konnte der Gewinnsparverein der Sparda Bank München gewonnen werden. Vertreterin Christine Miedl überreichte einen Scheck und sicherte tatkräftige Unterstützung zu: „In unserer genossenschaftlichen Tradition haben wir das Wohl der Gesellschaft in Oberbayern seit jeher im Blick und setzen uns auf vielfältige Weise unter anderem für Bildung, soziale Gerechtigkeit und den Schutz der Umwelt ein. Deshalb haben wir die Rolle des Bildungspartners sehr gerne übernommen und freuen uns auf die Kooperation.“

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