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Schulleiter*innen-Online-Konferenz 2021

20. Mai 2021 - ONLINE

Seit nunmehr über einem Jahr lernen Schüler*innen hauptsächlich in digitalen und frontalen Strukturen. Auch wenn die Digitalisierung durchaus zu positiven Entwicklungen und Möglichkeiten an den Schulen führte, kommen persönliche Begegnungen, Bewegung und soziale Interaktionen, fächerübergreifender und projektorientierter Unterricht usw. seit Beginn der Pandemie notgedrungen zu kurz. Gleichzeitig haben soziale und psychische Probleme bei den Jugendlichen stark zugenommen und hinterlassen seelische Wunden, für deren „Heilung“ im Moment nur wenig Kapazitäten und Ressourcen von Seiten der Schulleitung und des Kollegiums vorhanden sind.

Auf der am 20. Mai stattfindenden Online-Konferenz gingen die Schulleiter*innen aus dem CLUB OF ROME-Schulnetzwerk u.a. der Frage nach:

Wie können wir jetzt in erster Linie das Wohl der Schüler*innen sowie unseren ganzheitlichen Bildungsansatz wieder stärker in den Blick bekommen?

In einem Impulsvortrag und als Einstimmung auf das Thema beleuchteten Jochen Fetzner (Beratungslehrer am Thomas Strittmater-Gymnasium in St.Georgen) und Dr. Andrea Fetzner (Fachärztin für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Bad Dürrheim) aus ihrer jeweiligen Berufsperspektive heraus, welche Aspekte und Dimensionen jetzt und für die Zeit „nach Corona“ an den Schulen besonders relevant sind: So sei es eine wichtige Aufgabe, den Schüler*innen im Dreieck von Bewegung, Begegnung und Zuversicht die Freude und Motivation am Lernen zurückzuholen als auch jungen Menschen Mut und Zugewandtheit gegenüber der Zukunft zu vermitteln.

Nach dem Motto „Voneinander und miteinander Lernen“ tauschten sich die Schulleiter*innen gemeinsam über ihre Erfahrungen und Strategien (v.a. im sozialen & zwischenmenschlichen Bereich) aus, um an den Schulen die Schäden der Pandemie zu kompensieren als auch die Resilienz der Schüler*innen zukünftig zu erhöhen. Dabei ermutigten sich die Teilnehmer*innen dazu, sich jetzt vorrangig um die (Wieder)Herstellung einer intakten Kommunikations-und Beziehungsebene mit den Schüler*innen als auch den Eltern zu kümmern. V.a. gemeinschaftliche Aktivitäten (wie z.B. Projekte, Ausflüge etc.), die dazu führen, dass Schüler*innen sich wieder zugehörig fühlen und Selbstwirksamkeit erfahren, wurden dabei als zentral erachtet - nicht das Auf- bzw. Nachholen von Lernstoff und Prüfungen!

Hinsichtlich der weiteren Netzwerkentwicklung wurden in einem Brainstorming erste Ideen und Stichpunkte für ein neues

CLUB OF ROME-2-Jahresthema (ab 2022) mit den Schulleiter*innen gesammelt und diskutiert. Besonders Begriffe wie „Systemisches Denken“ oder „Zukunftsalphabetisierung“ lösten Faszination aus. Eine Festlegung und Konkretisierung des Themas wird auf der digitalen Jahreskonferenz diesen Herbst stattfinden. Weiterhin sollen dort auch die Berichte zu den Aktivitätskonzepten vorgestellt werden, in denen die CLUB OF ROME-Schulen u.a. auf das letzte CoR- Jahresthema (SDG's) zurückblicken, die Bewältigung der Corona-Pandemie reflektieren sowie einen Ausblick auf zukünftige Projekte und Aktivitäten an ihren Schulen geben!

Schule & Corona - Kein Mensch darf verloren gehen!