Toleranz-Tag am Leonardo-Da-Vinci-Campus Nauen

Am Leonardo da Vinci Campus in Nauen fand am Donnerstag, 07. April 2016 ein Toleranz-Tag statt. Teilnehmende Lehrende und Schüler/innen des Campus wie auch anderer Schulen in Oranienburg, Potsdam, Werder an der Havel, Brandenburg, Wittstock und Nauen erarbeiteten die Schlüsselprobleme von Flucht und Vertreibung in fünf Workshops. So standen der deutsche Spielfilm und satirisch gestaltete Kurzfilme, das Debattieren als Methode sowie der Dialog über Rechtsextremismus im Kontext der aktuellen Flüchtlingsdebatte im Mittelpunkt. Mit ihren gestalteten Ergebnissen gingen Lehrende und Schüler/innen sodann um 14:00 Uhr in den Austausch und diskutierten ‑ gemeinsam mit Podiumsgästen aus Politik und Gesellschaft ‑ die entworfene Toleranz-Erklärung. Mit dieser Erklärung soll dem Umgang mit geflüchteten Menschen auf der Grundlage einer Kultur der Anerkennung und Wertschätzung Ausdruck verliehen werden.

 

Das Ziel der Tagung

 

Schlüsselprobleme, wie das der Flucht, gehen alle etwas an, denn alle Menschen waren, sind oder werden mit den Fragen, Möglichkeiten und Grenzen von Flucht konfrontiert. Von diesem Ansatz ausgehend suchte die Toleranz-Tagung geeignete

Möglichkeiten ihres schulischen Umgangs in unterrichtspraktischer und in schulethischer

Perspektive.

Zum einen wurden in Workshops Unterrichtsangebote von Lehrenden und Schülern/innen erprobt und anschließend beurteilt. Zum anderen wurde eine Toleranz- Erklärung für Schulen erarbeitet und zur Diskussion auf ein Podium gebracht.

 

Die „Toleranz-Erklärung“ soll dem Umgang mit geflüchteten Menschen auf Grundlage einer Kultur der Anerkennung und Wertschätzung Ausdruck verleihen. Alle Tagungsergebnisse werden dokumentiert und können für die weitere Verwendung an Schulen eingesetzt werden.

Felix Benneckenstein, Aussteiger aus der rechtsextremen Szene, Nadja López, Mitarbeiterin in einer Berliner Praxis für Sozialpädagogik, Kolja Storm, Schüler am LdVC-Gymnasium, Dr. Al Thawr, aus dem Jemen geflüchteter Neurochirurg, und Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, beurteilten zudem die Grenzen und Möglichkeiten.

Alle Ergebnisse der Tagung wurden dokumentiert und können für die weitere Verwendung an Schulen eingesetzt werden.

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