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„Essbare Schule“ PERMA – KULTUR und Urban Gardening am CvO


Zwei Tage lang beschäftigten sich Schüler*innen und zwei Lehrerinnen des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums mit den Themen Permakultur und Urban Gardening. Edouard van Diem, Berater und Designer für Permakultur führte spannend und mit großer Expertise theoretisch ein in die Gedanken des vernetzten Denkens und Lebens in einer permakulturell gestalteten Welt, in zukunftsfähigen Räumen. Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens. Aber was hat das mit dem CvO zu tun? Der Schulgestaltungskurs von Frau Hobiger und der Gartenkurs von Frau Buzuk kooperieren. Gemeinsam wollen sie Räume auf dem Schulgelände finden, die man sowohl gärtnerisch, als auch anders gestalterisch so verändern kann, dass man sich in Pausen oder während des Unterrichtes dort aufhalten möchte. Die Schüler*innen sammelten, was sie sich wünschen, um sich wohlzufühlen. Raum zum Spielen, zum Arbeiten, zum Ausruhen, zum Durchatmen. Draußen. Unser Schulgelände ist klein, viel zu klein für so viele Menschen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Also galt es Räume aufzuspüren, wo dennoch (Um-) Gestaltung möglich ist. Der Rundgang über das Gelände mit der Aufgabe mit offenen Sinnen wahrzunehmen, was ist, leitete ein. Damit Ideen entwickeln. Welche Möglichkeiten haben wir überhaupt? Wie gestalte ich natürliche Räume schön, zweckmäßig und nachhaltig? Eine Traumreise ließ bei jedem Teilnehmer einen Traumgarten entstehen, die anschließend gemalten Ergebnisse so vielfältig wie die Schüler*innen. In Gruppen ging es dann daran, sich den gefunden Räume zu nähern, Ideen zu entwickeln, erste Arbeitsschritte zu notieren. Klar wurde, dass es ein langer Weg wird. Erde muss ausgetauscht werden, wenn nachhaltig wachsen soll. Gestrüpp muss gerodet werden, damit vielleicht ein Obstbaumgarten, eine naturnahe Hecke, allerlei Naschbares wachsen kann. Versteckte Sitzgelegenheiten. Soll es Hochbeete als Sofakombi geben? Noch ist alles Idee. Bleiben wir gespannt.

Heute, 28.4. sind wir drei Schritte weiter – noch immer auf dem Papier und im Kopf, aber es geht voran. Den Austausch der Erde und die Rodungsarbeiten übernimmt dankenswerterweise die Behörde. Im Schulgestaltungskurs arbeitet Cara einen Plan aus, den sie demnächst mit E. van Diem in seinem Büro in Altona ausfeilt. Im Herbst wird es in der Projektwoche „Nachhaltigkeit“ der 9. und 10. Klassen ein Wahlangebot „Foodsecurity und Selbstversorgung in der Stadt“ geben. Van Diem als Projektbegleiter wird mit einem Gartenbauunternehmen, das gewohnt ist mit Schülern zusammen zu arbeiten, vor Ort sein. Mit Kopf, Herz und Hand nähern wir uns dem Recht auf Nahrung, der Notwendigkeit Nahrung nachhaltig zu produzieren und erwerben Knowhow Nahrung selbst zu erzeugen.

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